Tag 4 – Windenburg (Litauen)

Willkommen zurück,

wir haben nun unser viertes Ziel erreicht und sind wieder darüber hinausgeschossen um einen Campingplatz zu finden.

Straßen… in Polen ein wahrer Albtraum für jeden Straßenbauer, für die GS ein Kinderspiel. Sie bügelt über Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster als wäre es nichts.

Die ersten 100 km führten uns noch über besagte Straßen, danach sind wir in Litauen einmarschiert… Denn Polen ist offen!! Gleichzeitig haben wir es geschafft in die Zukunft zu reisen und sind euch nur erst mal eine Stunde voraus. Also wer Lottozahlen haben möchte… Ihr kennt mein Bankkonto, einzahlen und ich schick sie euch. (Gern auch per PayPal)

Ab der Grenze sind die Straßen um Welten besser geworden. Ich hatte immer den Eindruck Litauen wäre ein zweites Polen, weit gefehlt, die haben schönere neuere Autos und fahren nicht ganz so dämlich wie mancher Pole.

Ansonsten ist nicht viel passiert an diesem Tag. Material und besonders Mensch sind unversehrt und wir schrubbern Kilometer um Kilometer.

Eins sei vielleicht erwähnt… Der Campingplatz Vertaine ist der Hammer. Wir durften unser Zelt keine 15 Meter vom Wasser aufbauen und unsere Mopeten direkt daneben parken und das für sage und schreibe 19 Euro. Keine weiteren Fragen. Sanitäranlagen sind auch hier eher meh als yeah, aber sind wir bei „Wünsch dir was?“

Beste Grüße
Max & Stephan

Daten des Tages:
Start: 09:00 Uhr
Ende: 20:00 Uhr (Ortszeit Littauen)
Distanz: 520 km
Fahrzeit: 8 Stunden

Tag 3 – Mitten in Polen

Hellau!

Heute ist/war ein ereignisloser Tag, wenn wir Baustellen in Polen und verzeichnete Straßen die noch im Bau sind nicht berücksichtigen.

Wirklich ein ruhiger Tag. Sind übers Ziel hinaus geschossen und in Fromburk gelandet. 100 km östlich von Danzig. Für läppische 12 Euro für uns beide!!!

Zelt ist aufgebaut und wird die nächsten Male schon zügiger von der Hand gehen.
Instantnudeln für mich inkl. halben Tisch abfackeln mit dem Benzinkocher 😉

Beste Grüße
Max & Stephan

Daten der heutigen Etappe:
Start: 08:30 Uhr
Ende: 20:30 Uhr
Distanz: 590 km
Fahrzeit: 9:30 Std
Regen: 0% („GsD“ O-Ton von Stephan)

Tag 2 – Bredenfelde

So die Herrschaften,

Tag 2 ist rum. Ereignisreich gestartet und entspannt zu Ende gebracht.

Der Tag begann mit einem lauten „Scheisse“, hektisch umgedreht und da ist es schon geschehen. Beim Abbocken vom Hauptständer ist Stephan die Maschine über Steuerbord gekentert und auf der Ural eines anderen Gastes gelandet. Glück im Unglück, die BMW hat’s mit einem abgebrochenen Spiegel überlebt.

Also war der Start schon mal ziemlich mies. Ein Telefonat mit dem BMW Service später, waren wir bzw. Stephan auch nicht schlauer, kein Servicepartner am Sonntag offen.(Was ne Sauerei) Also erst einmal nur mit insgesamt 3 Spiegeln los.

Route wurde heute führend von mir befahren und Stephan heftet sich an meinen Hinterreifen. Bis Görlitz keine großen Ereignisse dort aber dann ein Strohhalm. GS – Endurobikes Facebook-Gruppe. Stephan hackt ins Handy und fragt ob jemand noch einen rechten Spiegel rumkugeln hat. Mit einer schnellen Reaktion haben wir eh nicht gerechnet und erstmal wieder auf die Mopeds und los.

Stunde später wieder ein Päuschen an der Tanke, mittlerweile halten wir nach jedem Wasserbüffel (GS LC) Ausschau…. der Plan… jemand Wildfremden anquatschen und ihm den Spiegel abkaufen.

Der Plan war wirklich gut! Nur nirgends ein Büffel zu sehen. Dann aber die rettende Nachricht über Facebook von René Winkler, er hätte einen Spiegel für Stephan. Passend! René wohnt „quasi“ auf dem Weg.

Also erstmal die normale Route bis Forst/Lausitz. Dort einen Kaffee bei Daniel Treiber, inklusive Mops-Welpen (9 Wochen <3) streicheln und auf meinem Bauch schlafen lassen. Hätte eigentlich gut in meinen Tankrucksack gepasst, aber Daniels Kinder waren irgendwie dagegen. 🙁

Ab hier nun auf nach Cottbus zum rettenden Spiegel.

Herzlichst wurden wir von René und seinem Kumpel, beide GS Fahrer, in Empfang genommen. Kaum da, hieß es: „Fahrt die Mopeds gleich hinter in den Garten, da brauchen wir dann nicht so weit wegen Werkzeug rennen“. Gesagt getan.

Für mich ein kleines Paradies, verbleiben wir bei der Andeutung. 😉

Spiegel von einer BMW GS Rallye abmontiert, peng, bei Stephan dran. Kas bißen. Ich hab sogar noch einen Torx für meinen Schalthebel bekommen und konnte hier nachjustieren. (Ja, Werkzeug hätten wir dabei, aber Gelegenheit schafft… na ihr wisst schon)

Jetzt aber los. Hurtig Hurtig. Es ist bereits Mittag und so wirklich Strecke haben wir beim Kaffee und Apfelschorle saufen nicht gemacht.

Bis ca. 15 Uhr liefen die Reifen auch ordentlich über den Teer, angepeiltes Ziel: Hebewerk Eberswalde. Mittlerweile fixieren wir mit einem Auge den Horizont, große dunkle Wolken brauen sich zusammen. In Wriezen haben wir dann gekniffen und beschloßen heute nicht pudelnaß zu werden. Ab zur Tanke und dort für gut über eine Stunde untergestellt. Das Gröbste haben wir passieren lassen und haben um 16:30 unseren Weg nach Eberswalde fortgesetzt.

Kurz vor unserem Zwischenziel, das Hebewerk, Baustelle!

Anwohner meinen… Nein mit euren großen Maschinen kommt ihr da nicht durch, keine Chance. Also wenden, etwas ratlos drücken wir beide ins Navi.

Max drückt „Umleitung“… Das sieht doch gut aus, umfahren wir den Berg hier.

Viele interessante Geschichten beginnen mit „Ich kenn da eine Abkürzung“, in unserem Fall ersetzen wir es mit Umleitung!

Erst ein paar hundert Meter auf Kopfsteinpflaster durch die Gassen des Örtchens, klar kein Thema. Etwas bergauf, auch okay. Ab in den Wald… ähm… ja okay. Keine Ende des Walds in Sicht… ufff, ja das Navi hat gesagt…

Riesige Pfützen mitten im Wald in den Fahrrinnen der Kopfsteinpflasterstraße? Urgs!

Etwas später… (sagen wir mal 7 Kilometer und ca. 30 Minuten, mittlerweile wieder Teer unter den Rädern) Geil wars. Wasserdurchfahrten bis zu den Fußrasten, Hinterrad wackeln lassen, grad schön wars.

Ja die Knie waren danach weich. Aber meinetwegen sofort wieder, gern ohne das ganze Gepäck, aber ganz ehrlich… Wurscht. 😉

Ende vom Lied. Mit mächtig viel Umweg sind wir zum Hebewerk gekommen und danach in 3 Stunden die restlichen Kilometer gerattert. Inkl. Stau, weil ein Wohnmobilanhänger (oder so) von der Landstraße geschlittert ist.

So mittlerweile ist’s halb 12 ich bin hundsmüde… Zeit für die Falle.

Ereignisreicher Tag, viel Text… VIELE Fehler darin. Hoffe, es ist nicht zu grausam, ihn zu lesen.

Beste Grüße Max

Daten der heutigen Etappe (sollen jetzt immer dabei stehen)
Start: 08:30 Uhr
Ende: 20:30 Uhr
Distanz: 540 km
Fahrzeit: 08:40 Std
Regen: 10% (aber nur zum anschauen)

Tag 1 – Waltersdorf

Ladys and Gentleman,

Wir haben uns getraut…. ähnlich nur anders.
Wir haben unser erstes Tagesziel erreicht und sind in Waltersdorf angekommen.

Der Tag an sich war zu 90% von Sonne und der auch daraus resultierenden Hitze bestimmt. Zwischenzeitlich haben wir die 32°C erreicht, was dafür sorgte, dass der Kleene ein unleidliches Gemüt an den Tag legte.
Respekt an Stephan da kühlen Kopf zu bewahren. Ich hatte aber bereits aufgelöst wir haben BEIDE überlebt.

Die letzten Kilometer hat uns dann doch noch der Regen eingeholt und die letzte Stunde begleitet. Dank Regenkombi aber nicht weiter tragisch.
Durch das „bescheidene“ Wetter war an der Bikerhöhle wenigstens nicht der Bär los, ein paar verirrte Polen und dazu einige Einheimische.

Mittlerweile dürfen wir uns zum rauchen im Gasthof „Auf der Heide“ dann doch wieder auf die Terrasse trauen und einen lauen Abend verbringen. (Gut wird nicht mehr lange gehen der Abend… Die Müdigkeit obsiegt!)

Beste Grüße
Max und der charmante Stephan

Kleines Panorama mitten aus Tschechien

Die Ruhe vor dem Sturm

Leute es ist fast soweit. Gerade noch ein kurzer Regenschauer um uns abzukühlen, zur Kühlung von innen dazu ein Helles kombiniert… Perfekt. Klar vor lauter Gier den Gaumen an der Pizza verbrannt, aber das wird mich beim Fahren nicht beeinträchtigen.

Morgen um 8 Uhr ist Abreise. Die Mopeds stehen gepackt mit neuen Schuhen in der Garage und erwarten uns.

Unsere erste Etappe führt uns nach Großschönau über die Bikerhöhle (Pekelné Doly) in Tschechien.

Ich berichte euch morgen von unseren ersten 600 km 😎

DLzG Max

PS: der Otto da im Bild ist Max

Nordkap Zwischenziele

So die Damen und Herren,

hier der Link zur Übersicht unserer Zwischenziele der Tour die am Samstag (09.06.) startet.

Grüße Max

Nordkap Zwischenziele

Tour Eckdaten

So Mädels und Jungs

Die Eckdaten der Nordkap Tour

Start: 09.06.

Ankunft Nordkap: 21.06.

Ende: 06. / 07. oder 08.07.

Geplante Strecke in Kilometer: 12500

Weiteres heute Abend mit den täglichen Etappen.

Beste Grüße

Ende der Vorbereitungen

Servus Zusammen,

Das erste Ziel ist doch wirklich schon in Sicht, kaum ist man mit vielen anderen Dingen zusätzlich eingespannt vergeht die Zeit im Fluge.
Am 9. Juni um ca. 8 Uhr beginnt unser Trip ins Abenteuer vom Herz Münchens aus..

Für mich (Max) ins Ungewisse, für Stephan die Erfüllung eines weiteren Besuchs des Nordkaps.

Die Packliste hat mich die letzten Wochen immer wieder beschäftigt…

Ende vom Lied… Die Koffer meiner treuen Audrey (R1200GSA BJ15) sind sogar noch halb leer, die Klamotten kommen praktischerweise gemeinsam mit dem Schlafsack in die Packrolle.
Die Maschine bietet samt der Touratech-Koffer ausreichend Platz und Möglichkeiten das Gepäck unterzubringen.

Zum weiteren Programm der Seite.

Die Woche möchte ich gerne noch eine Vorstellungsseite von uns beiden einrichten und euch auch gern mal zeigen wer wir sind und was uns bewegt.

Auch sollen spätestens nach der Tour GPX Dateien der Tour veröffentlich werden und der ein oder andere Kommentar zu den einzelnen Abschnitten.

Geplant ist ein tägliches Resümee der täglichen Tour-Abschnitte, wir werden sehen was daraus wird.
Keiner von uns beiden verdient etwas daran, wir fahren die Tour zu unserem eigenen Vergnügen.

Morgen werde ich euch schon mal die Eckdaten unserer Tour mitteilen.

Beste Grüße wünschen euch
Die BMB-Jungs 😉

Layout Blog steht.

Servus zusammen.

Unser Layout für die Webseite steht. Darf noch abgenickt werden und ein paar Kleinigkeiten müssen noch gemacht werden.

Sehen wir mal zu hier die nächsten Tage bereits ein paar Vorab-Infos zu unserer Tour und uns selbst online zu bringen.

Beste Grüße
Max

(fürs erste nur von mir)


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