Tag 5 – Kaisma & Tag 6 – Valkeakoski

Tag 5 – Kaisma

Zu diesem Tag ist nicht viel zu erzählen. Ich hatte ne scheiss Laune und die zog sich bis in die Abendstunden.
Wir haben uns auf der Fahrt kurz Klaipeda angeschaut und haben dann wirklich Kilometer auf Kilometer abgespult.

Die heutige Suche nach einem zusagendem Campingplatz gestaltete sich dann doch etwas schwieriger. Unser Routenende lag leider hinter den meisten Plätzen an der Ostsee, somit sind wir die Route von Tag 6 angegangen und haben am Verlauf nach einem Plätzchen gesucht. Nach etwa 2 Stunden vergeblicher Suche fanden wir nach dem vierten Fehlversuch wieder einen herrlichen Endpunkt für unseren Tag.

Schwer zu finden… Navi kennt ihn nicht und auch Google war ratlos. Dorthin geschickt haben uns zwei Jugendliche aus einem Bushäuschen, aber auch erst als Stephan nachgefragt hatte und die zwei erst ratlos waren, hatten sie nach ca. 10 Minuten Trauerspiel mit uns beiden vor ihren Augen genug. Zeigten uns den Campingplatz auf dem Handy. Top, mit den Infos haben wir dann das Navi gefüttert und siehe da an der Straße sogar ein Schild mit der Info „Campingplatz“ mit der Richtung in einen Schotterweg. Nach ca. 5 km über diesen rollenden Schotter mit leichter Wut im Bauch kamen wir an. (War ja nicht so als hätten wir das vorher schon drei mal gemacht)

Der Standort genial. Direkt am See eine zwei Fußballfelder große Wiese, nur es war keiner da. An der Ufer abgewandten Seite stand ein Haus… Stephan mal direkt vor die Tür gefahren und siehe da… dort regt sich etwas. Eine Dame kommt heraus, Kind an der Hand und meint „Ja das ist ein Campingplatz, ihr könnt euch aussuchen wo ihr hinwollt. Kostet auch nix“ (Natürlich in Englisch)

Zack… Zelt aufgestellt. Kocher angeworfen. Nudeln in den Wanst geschaufelt und ab in die Koje.

ENDE

Tag 6 – Valkeakoski

Heute war uns schon bewusst wir haben nicht weit, dennoch haben wir einen Termin 12 Uhr fährt die Fähre in Tallinn. 8:30 Uhr sind wir los und waren bereits um kurz nach 10 Uhr in Tallinn angekommen.

Jetzt begann das Martyrium. Stephan in das Passagierterminal rein, gemeinsam mit einem Böblinger GS Fahrer. Der wieder raus als dieser von der Dame hinterm Tresen eine Info bekommen hat. Rüber zum anderen Gebäude… Nix… weiter übern Parkplatz… Nix. Wieder rein ins Terminal. Dann wieder raus „Max, bitte deinen Ausweis“. Wieder rein. Nach 10 Minuten raus. Keine Tickets… aber nen Lageplan.

Ende vom Lied: Um 11:20 Uhr fahren wir einfach Richtung Fähre und kurz vor den Schranken 10 Zollhäuschen und Tada… dort kriegen wir für lächerliche 27 Euro pro Nase inkl. Moped Tickets für die Übersetzung.

Kurz nach 11:30 Uhr ging’s dann das erste Mal für mich auf eine Riesenfähre. Ab aufs Parkdeck und dort fix mit einem Spanngurt drüber die Maschine fixiert. Ende.

Rauf aufs Sonnendeck und Sonnenbrand eingefangen.

Danach ging’s zu nem Bekannten von Stephan. Wurden herzlich empfangen. Samt zweier Wolfshunde. Ja die sind riesig, aber total lieb. Leider passen die erst recht nicht aufs Moped. Der Abend endete nun mit einer Vorführung einer selbstgebauten Drohne. (Nun bin ich leicht angefixt)

Belassen wir es heute dabei.

Beste Grüße

Reisedaten Tag 5:
Start: 9:00 Uhr
Ende: 20:30 Uhr
Distanz: 620 km
Fahrzeit: 9:40 Std

Reisedaten Tag 6:
Start: 8:30 Uhr
Ende: 17:30 Uhr
Distanz: 250 km
Fahrzeit: 4:30 Std + 2:30 Std (Fähre)

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